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Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF)ist mehr als eine herkömmliche Fußmassage.
Sie ist eine Ordnungstherapie und gehört in die Gruppe der manuellen Therapieformen.
Füße als Mikrosystem – Großes im Kleinen behandeln
Jedes Organ, alle Knochen und Muskeln können über die Fußreflexzonen positiv beeinflusst werden. So kann der ganze Mensch ganz individuell behandelt werden. Die Wirkungen erstrecken sich sowohl auf den körperlichen als auch auf den seelisch-emotionalen Bereich.
Stärken der Fußreflexzonentherapie:
• Sie arbeitet mit der Lebenskraft und nicht gegen die Krankheit
• Sie erfasst außer dem Symptom auch den Hintergrund der Erkrankungen
• Sie ist besonders ökonomisch in ihrem Einsatz
• Sie kann in jedem Lebensalter eingesetzt werden
• Sie ist reine „Handarbeit“ und braucht keine technischen Hilfsmittel
Wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit
Lange Zeit war diese alte Therapieform eine reine Erfahrungsheilkunde.
Erst 1999 wurde in einer Studie der Universitätsklinik Innsbruck die Wirkungsweise der RZF nachgewiesen. Mittels farbkodierter Doppler-Sonographie wurde festgestellt, dass die Durchblutung im zugeordneten Organ (hier die Niere) durch Stimulation der entsprechenden Reflexzonen und ihrer Hintergrundzonen, deutlich zu nimmt.
Vermehrte Durchblutung im Organ / Gewebe führt zu:
• verbesserter Versorgung mit Nährstoffen
• verbesserter Versorgung mit Sauerstoff
• schnellerem Abtransport von Schlackenstoffen
• Entspannung des Gewebes durch Wärme
• somit schnellere Regeneration der einzelnen Zelle
Lymphbehandlung
Der Lymphfluss des ganzen Körpers kann verbessert werden. Nachdem auch die Ausscheidungsorgane mit behandelt werden ist die Lymphbehandlung über die Fußreflexzonen sehr effektiv.
Behandlung der Beckenbänder
Sehr wirksame Therapie zur Geburtsvorbereitung, bei Beckenendlage, bei Rückenschmerzen und Bettnässen
Ausgleichsbehandlung
Bei nervlicher Belastung, Prüfungsangst, Schlaflosigkeit und ganz einfach zur Entspannung
(Forsch Komplementärmed. 1999,6:129-134) |
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Behandlungsablauf
Jede Behandlung ist individuell auf den einzelnen Patienten abgestimmt und richtet sich u.a. nach seinen Beschwerden und auch nach den Reaktionen nach der letzten Behandlung.
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Nachruhe
Bestandteil der Therapie ist eine Nachruhe, die Sie sich auf jeden Fall gönnen sollten, damit Ihr Körper ausreichend auf die gesetzten Reize reagieren kann.
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Reaktionen
In der Zeit zwischen zwei Behandlungen beginnt der „Innere Arzt“, die Ordnung wieder herzustellen (Ordnungstherapie). Daher kann es zu verschiedensten gewollten Reaktionen kommen. Oft reagiert der Körper über die Ausscheidungsorgane aber auch über verändertes Schlaf-
verhalten. Wichtig ist, dass Sie diese Veränderungen genau beobachten und bei der nächsten Sitzung darüber berichten.
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Behandlungsintervalle
Die Häufigkeit und die Abstände der Behandlungen sind individuell sehr verschieden. Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen, dass es sinnvoll ist, anfangs in kürzeren Abständen zu behandeln und nach einigen Sitzungen die Intervalle zu strecken.
Akute Erkrankungen heilt der Körper meist schneller als Krankheiten, die schon lange Zeit bestehen. Danach richtet sich die Anzahl der Behandlungen.
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